Meine Muse heißt Frieda & ist hauptberuflich Fee…

Aber in der einen wie in der anderen Funktion ist sie… nun, sagen wir mal – speziell. Das fing schon bei unserem Kennenlernen an. Und das kam so:

Es geschah mitten in der Nacht (wann auch sonst?). Zuerst dachte ich, ich hätte nur einen seltsamen Traum.  Die Wände meines Schlafzimmers verschwanden. Mein Bett schien plötzlich unter den Sternen zu schweben. Dann machte es „puff“, und wie aus dem Nichts erschien geradewegs über mir eine kleine, knubbelige Frauengestalt. Genau genommen allerdings eine offenbar recht schlecht gelaunte kleine, knubbelige Frauengestalt. Weiterlesen

Schon mal dran gedacht, ein Ei zu legen?

Du hast es vielleicht schon bemerkt – Ideen zu haben, fällt mir leicht. Und damit meine ich sowohl Ideen allgemein, als auch – ganz besonders – Ideen für Geschichten.

Ideen sind toll! Mehr noch – Ideen sind etwas Wundersames. Leider sind manche von ihnen auch ein klein wenig zickig. Lassen sich bitten, wollen umworben und hofiert werden. Weiterlesen

Schön, dass es euch gibt, liebe Nornen

Seit fast dreißig Jahren bin ich selbständig in so ziemlich allen erdenklichen Sparten des Schreibens. Die meiste Zeit war ich das, was man eine „Einzelkämpferin“ nennt. Und ich war es nicht ungern.

Aber irgendwann realisierst du, dass du nur noch in deinem eigenen Saft vor dich hinschmorst. Dir fehlen die Reibungspunkte. Dir fehlt der gewisse kreative Austausch. Du hungerst danach, zwischendurch bei irgendwem auch mal Dampf ablassen zu können. Weiterlesen

Eine Anekdote in Sachen Toleranz

Eben selbst erlebt:
 
Ich kam vom Einkaufen. Im Bus standen zwei Mütter mit Kinderkarren nebeneinander. Das kleine Mädchen der einen Mutter – offenbar eine junge Muslima – fing sofort an, den kleinen blonden Jungen in der Nachbarkarre und dessen Mutter anzulachen. Anschließend hielt sie dem Kleinen erst ihren Butterkeks, dann ihr Fläschchen mit Vanillemilch hin, breit grinsend, versteht sich. Ich kann dir sagen – unwiderstehlich, die Süße, die vielleicht zweieinhalb war.
Ganz Kavalier, wollte der kleine Junge (offenbar etwas jünger) den Kekes ebenfalls strahlend entgegennehmen. Allerdings lächelte nun die junge Muslima die andere junge Mutter entschuldigend an und holte einen neuen, noch nicht angebissenen Keks aus der Packung.

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Ein Gruß an Aschenputtel, Dornröschen und Co.

Am Anfang dachte ich, unser neuer Deutschlehrer würde bestimmt mein Untergang werden. Furchtbare Sachen hatten wir schon über ihn gehört: Dass er bei Wutanfällen Stühle durch`s Fenster geschleudert hätte. Dass man bei Diktaten und Aufsätzen schon mal `ne 8+ bekommen könnte. Dass er einem in Momenten von Unaufmerksamkeit seine Kreide an den Kopf werden würde. Und – besonders skurril – dass in seinem Unterricht Fremdwörter jeder Art verboten seien. Weiterlesen