Schön, dass es euch gibt, liebe Nornen

Seit fast dreißig Jahren bin ich selbständig in so ziemlich allen erdenklichen Sparten des Schreibens. Die meiste Zeit war ich das, was man eine „Einzelkämpferin“ nennt. Und ich war es nicht ungern.

Aber irgendwann realisierst du, dass du nur noch in deinem eigenen Saft vor dich hinschmorst. Dir fehlen die Reibungspunkte. Dir fehlt der gewisse kreative Austausch. Du hungerst danach, zwischendurch bei irgendwem auch mal Dampf ablassen zu können.

Aber das Problem ist: „Normale“ Freunde können diese Nöte meist nicht nachvollziehen. Sie schreiben nicht. Sie machen keine Musik. Sie befassen sich nicht mit der Frage, wie du eine bestimmte Geschichte vielleicht irgendwann als 2D-Zeichentrickfilm veröffentlichen könntest.

Läufst du grade über von dem, womit du dich beschäftigst, kucken sie dich bestenfalls irritiert an. Die Wahrheit ist – Freundschaften können daran auch schon mal kaputtgehen.

Und jetzt ist da das Nornennetzwerk. Ich kenne es erst seit knapp zwei Monaten. Aber mir sind die Frauen schon jetzt ans Herz gewachsen. Und ich habe Impulse, Anregungen und Ermutigung bekommen, die ich immer vermisst habe.

Vor kurzem wurde ich „verschwestert“. Das ist schön.

Ich danke euch!

P.S.: Wer von euch Frauen sich mit einem Bereich der Fantastik beschäftigt…schließt euch uns an! Wir würden uns freuen. Denn nur gemeinsam sind wir stark. Und wir haben noch viel vor…

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